Das Geld und die Internetbestimmer

Sevenload-Gründer Ibrahim Evsan kritisiert, dass hierzulande immer noch Aufklärungsarbeit in Sachen Internet betrieben wird (und werden muss), während in den USA eher - wie immer so schön formuliert wird - zukunftsorientiert darüber nachgedacht wird, was man mit dem Netz und seinen Möglichkeiten so alles anstellen kann.

Ohne dabei in die Standardklage zu verfallen, dass auf der einen Seite des Teiches eher Risiken und auf der anderen Chancen gesehen werden, weist “Ibo” auf einige Tatsachen hin, die es wert sind, ausgesprochen zu werden.

Zum Beispiel: Das Internet ist US-amerikanisch dominiert, und das hat eine Menge mit der lieben Kohle zu tun. So müsse man sich vor Augen halten,

  • dass die Höhe der Venture-Capital-Investitionen in den Internetbereich in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 245 Millionen Euro ausmachte, während allein Facebook im gleichen Zeitraum 200 Millionen Dollar für neue Server, also nur für Hardware, ausgegeben habe.
  • und dass Xing einen Umsatz pro Quartal generiere, auf den Google in einer Stunde komme.
  • Hier ist das komplette Interview:

    Link: Ibrahim Evsan

    Gefunden im Blog von Leander Wattig.


     
     
     

    2 Kommentare zu “Das Geld und die Internetbestimmer”

    1. Thorstena » Machen wir uns nichts vor VIII
      10. Dezember 2009 um 01:07

      [...] gerade zum Thema (des vorherigen Posts): Die deutsche Blogsphäre ist viel zu dünn besetzt, als dass sie auch nur ansatzweise etwas [...]

    2. Thorstena » Daydream Nation
      6. März 2010 um 23:42

      [...] und die Möglichkeit, erfolgreiche Firmen zu verkaufen.” Wobei allein das Volumen der Gelder, die ins Digitale fließen, so unterschiedlich (zugunsten der USA) ausfällt, dass der Hinweis auf fehlende Gründerkultur [...]

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